Museum@Home

Willkommen in der neuen, digitalen Ecke des HVM. Hier präsentieren wir Ihnen in diesen Corona-Wochen Interessantes & Aktuelles, Unterhaltsames & Nachdenk­liches aus unserem Museum. Und natürlich sind wir auch auf Instagram und Face­book präsent.

Kreativ gegen Corona

Welches der drei verschiedenen Varianten gefällt Euch am besten? Welches ist das Gruseligste? Malt es aus und bringt das fertige Kunstwerk zu uns ins Museum, wo wir es aufhängen werden. Viel Spass!

Ausmalbogen zum ausdrucken:

Digitales Buch: Schweizer Jugend im Zweiten Weltkrieg

Wie haben Schweizer Kinder und Jugend­liche die Zeit des Zweiten Welt­kriegs erlebt? Ein neues, digitales Buch beschäftigt sich aus­führlich mit der Frage. Im Zentrum stehen Video­interviews mit zehn Zeit­zeugInnen – von Basel bis Bellinzona, von Yverdon bis Schaff­hausen.

(Beispielinterview, ca. 1,5 min) Bernhard, Thayngen

Das digitale Buch «Schweizer Jugend im Zweiten Weltkrieg» ist ein Projekt der Sekundar­lehrerin Erika Bigler (Mettmenstetten) und BIG Media. Es stützt sich auf die Lern­ziele des Lehr­plan 21 und versteht sich als ergänzendes Lehr-/Lern­material für den Geschichts­unterricht der Sekundar­stufe I und II mit Fokus auf die Schweiz während des Zweiten Weltkrieges.

Märchenzauber aus der Stube mit Magd Greta

Greta und ihr Huhn Berta können zurzeit leider nicht ins Museum kommen. Greta hat sich aber etwas ein­fallen lassen! Sie erzählt Euch ihre Märchen nun aus der Stube von zu Hause aus.

Das Hirtenhorn in der Truhe (4 min).

Das hilfreiche Moosweiblein - ein Märchen aus den Schweizer Alpen (11 min).

Bündner Märchen "Der verwunschene Prinz":
Die Katzen singen zum Kaffee das "Zverilied" (1min).

Basteltipp zum Märchen:

Trommel, Siegelstempel
und Spielzeugladen
Ein Quiz zur Online-Collection des HVM

In unserer Online-Collection sind inzwischen über 8000 Objekte aufgeschaltet. Stöbern lohnt sich! Man kann sich sogar eine eigene Ausstellung zusammenstellen! Mit einem kleinen Quiz möchten wir etwas Lust dazu machen. Alle Antworten finden sich in der Online Collection. Schicken Sie uns die Antworten mit dem PDF-Formular unten bis 10. Mai auf info@hvmsg.ch, Stichwort «Quiz».
Zu gewinnen gibt es 3 x 2 Ausstellungskataloge: «Dresses» und «Der neue Asiensaal».

Gallus und der Bär
Eine Perle aus unserem Archiv

Im eigenen Filmarchiv kramen? Was srf drs kann, können auch wir. Hier ist einer unserer Lieblings­filme. Der St.Galler Trick­filmer Simon Oberli realisierte ihn für unsere Ausstellung «Gallus – Kult, Kitsch, Karikatur» (2012).

Geschichte von Gallus (ca. 5,3 min)

Osterausflug durch die Grafiksammlung

Wir laden zu einem Osterausflug durch unsere Grafiksammlung. Neun Momentaufnahmen aus der Ostschweiz des 19. Jahrhunderts. Start ist beim Hauptbahnhof St.Gallen. Lassen Sie sich überraschen – auch von dem, was sich auf diesen Darstellungen alles entdecken lässt!

Kindheit und Jugend in St.Gallen: Erinnerungen gesucht!

Das HVM sucht Erinnerungen an die Kindheit und Jugend in St.Gallen. Aufgerufen sind alle Jahr­gänge 1955 und älter. Interessierte sind gebeten, ihre Auf­zeichnungen dem HVM zu schicken oder zu mailen, möglichst bis 1.9.2020. Das Museum erhofft sich davon spannendes Quellen­material für eine Ausstellung zum Thema, aber auch für die Neu­gestaltung des Kinder­museums.

Die Auf­zeichnungen müssen weder druckreif, noch besonders lang sein. Schon 1-2 A4 Seiten sind historisch interessant. Machen Sie mit!

Aufzeichnungen als E-Mail an:
info@hvmsg.ch; Betreff «Kindheit & Jugend»

oder als Brief:
Historisches und Völkerkundemuseum
Museumstrasse 50
9000 St.Gallen

Eine Ausstellung über Kindheit & Jugend in St.Gallen. Die Idee existiert im HVM St.Gallen schon länger. Die Corona-Krise lädt nun ein, damit an die Öffent­lichkeit zu gehen. Wir laden die Jahr­gänge 55 und älter dazu ein, uns Geschichten, Erinnerungen und kleine Anekdoten zu schicken, am besten schriftlich. Die Corona-Krise bietet Zeit und Musse dafür, wohl mehr, als vielen lieb ist – aber das ist ein anderes Thema. Das Leben ist immer vielfältig und viel­schichtig. Wir wollen deshalb keine inhaltlichen Vorgaben machen. Es können Erinnerungen an die Schulzeit oder den Schulweg sein, die Freizeit, an Freundinnen und Freunde oder die erste Liebe. Oder das Alltags­leben zu Hause: Wie war der Mittagstisch, das Familienfest oder der Feier­abend? Wo ging man Einkaufen, welche typischen Gerüche oder Geräusche gab es im Quartier? Wo ging der Vater, die Mutter zur Arbeit? Wie war die Kommunikation in der Familie, über was sprach man, über was nicht? Musste man in seiner Jugend für etwas kämpfen? Interessant sind auch Technik und Mobilität: Was waren z.B. die Küchen­geräte, hatte man schon ein Telefon, welche Verkehrs­mittel benutzte man und wozu? Und nicht zuletzt: Wie ging man mit Krisen und Notzeiten um? All jene, die über 65 Jahre alt sind und jetzt zu Hause bleiben müssen, können auf eine grosse Lebens­erfahrung zurück­blicken und haben einen wertvollen Schatz an Erinnerungen. Es können Geschichten sein, die man schon oft erzählt hat, aber auch solche, die einem jetzt, beim Nach­denken, in den Sinn kommen, immer gerne mit einem Bezug zu St.Gallen.

De Kasperli ond’s Corona

Die Kasperli­aufführung vom 25. März musste leider abgesagt werden aus den bekannten Gründen. Kasperli hat nichts von der Absage gewusst. In diesem kurzen Film seht ihr, was passiert ist, als Kasperli im Kinder­museum keine Kinder sieht, aber dafür jemandem namens Corona begegnet.

Kasperli-Theater (ca. 3,5 min)

Die Ausstellung „Flucht“ als digitale Installation

Letztes Jahr machte die Ausstellung „Flucht“ in unserem Museum Station und war ein grosser Erfolg. Nun gibt es die Ausstellung als digitale Installation. Sie ist ein Gemeinschafts­projekt der Eid­genössischen Migrations­kommission EKM, des Staats­sekretariats für Migration SEM, des Flüchtlings­hochkommissariats der Vereinten Nationen UNHCR und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA. Tauchen Sie ein, in diesen virtuellen Rundgang, der durch Bilder und Fakten, aber auch Geschichten führt. Er erzählt von Menschen, die ihre eigene Wohnung, Arbeit, Familie und Heimat aufgeben müssen. Die Installation eignet sich auch gut als Lernmodul für die Oberstufe.

Fritz Gilsi und René Gilsi

Neun Karikaturen zum Thema Umweltzerstörung, 1946-1995

Fritz Gilsi und René Gilsi thematisierten in ihren Karikaturen oft auch Umweltprobleme. Der Vater tat das eher zurückhaltend, der Sohn dann grimmig und wütend, gelegentlich fast apokalyptisch. Das lag am unterschiedlichen Naturell der beiden, aber auch daran, dass die Umweltprobleme später dringlichere, globalere Dimensionen erhielten. Hier eine kleine Auswahl von Karikaturen, alle aus der Satirezeitschrift «Nebelspalter»:

Mazandaran-Kelims

Unbekannte Flachgewebe aus Nordpersien

28. März bis 18. Oktober 2020

Kurzfilm zur "Ausstellungseröffnung" (ca. 2min)